German / Google Webmaster Central Sprechstunden-Hangout auf Deutsch

TL;DR
Dynamische und statisch wirkende URLs bieten laut Google keinen wesentlichen Ranking-Unterschied, doch Parameter lassen sich häufig zuverlässiger crawlen und indexieren. Johannes Müller empfiehlt eine Umstellung nur nach sorgfältiger Abwägung, weil Google die neue Struktur zunächst erkennen, crawlen und indexieren muss. Außerdem erläutert der Hangout, wie User Experience, Hauptinhalte und die Position von Links bewertet werden – lesen Sie weiter für konkrete Umsetzungshinweise.
Transcript
okay willkommen beim heutigen Google webmas central Sprechstunden Hangout mein Name ist Johannes Müller ich bin Webmaster Trends Analyst hier bei Google in der Schweiz das heißt ein Teil von dem was wir machen ist mit Webmastern und Publisher zu sprechen wie jetzt hier im Hangout und natürlich auch solche die schon fragen vorher eingereicht haben e... Read More
Key Insights
- Dynamische URLs können Crawling erschweren.
- Statische URLs bieten keinen Ranking-Vorteil.
- 404-Fehlerseiten sind normal und nicht schädlich.
- User Experience beeinflusst Rankings nicht direkt.
- Mobile First Index erfordert mobile SEO.
- AMP ist für E-Commerce noch nicht ideal.
- Sitemaps helfen beim Crawling nach Umstellungen.
- Canonical Tags können relativ sein.
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Questions & Answers
Q: Sind dynamische oder statische URLs besser für das Google-Ranking?
Beide URL-Arten sind laut Johannes Müller hinsichtlich des Rankings ähnlich; einen großen Vorteil für eine Variante gibt es nicht. Bei einer Umstellung von Parameter-URLs auf statisch wirkende URLs gewinnt eine Website daher an sich nicht viel in der Suche.
Q: Warum können URL-Parameter das Crawling und Indexieren erleichtern?
Google kann bei Parametern relativ schnell testen, welche Werte relevant sind und welche ignoriert werden können. Relevante Einstellungen lassen sich außerdem über das Parameter-Tool in der Search Console angeben, wodurch Crawling und Indexierung einfacher werden können.
Q: Welche Fehler können beim Umschreiben dynamischer URLs entstehen?
Schlecht umgeschriebene URLs können Varianten durch Groß- und Kleinschreibung oder eine unterschiedliche Reihenfolge der Wörter erzeugen. Auch Session-IDs in Verzeichnisnamen machen es Google schwerer, die Website zu crawlen.
Q: Wann sind Wörter direkt in der URL sinnvoll?
Wörter in der URL sind sinnvoll, wenn die Struktur nachweislich sauber implementiert werden kann oder das CMS dies von Anfang an zuverlässig erledigt. Als Beispiel nennt Johannes Müller WordPress, das diese Umsetzung sehr gut mache.
Q: Wann sollte man besser mit URL-Parametern arbeiten?
Wer selbst eine URL-Struktur baut und bei der Umsetzung noch unsicher ist, sollte zumindest am Anfang eher Parameter verwenden. Damit entstehen laut Müller weniger Fehler, und die URLs können sauber gecrawlt und indexiert werden.
Q: Welche SEO-Risiken hat die Umstellung einer URL-Struktur?
Google muss nach einer Umstellung zunächst die gesamte neue Struktur erkennen, erneut crawlen und indexieren. Das kann für eine gewisse Zeit einen negativen Einfluss auf die Suche haben, während der Zustand danach ungefähr dem vorherigen entspricht.
Q: Wie sollte eine geplante URL-Umstellung vorbereitet werden?
Die neue Struktur sollte langfristig beibehalten werden können, damit keine weitere Umstellung nötig wird. Müller empfiehlt außerdem einen Zeitpunkt, an dem möglicher geringerer Such-Traffic für einige Wochen weniger problematisch ist.
Q: Beeinflussen User Experience und die Position von Links das Ranking?
Google kann User Experience laut Müller nicht direkt messen und zählt sie nicht einfach als positiven oder negativen Rankingfaktor. Links oberhalb und unterhalb des sichtbaren Bereichs sollten ungefähr gleich gewichtet sein; Links im Hauptinhalt können jedoch stärker berücksichtigt werden als wiederkehrende Links in Navigation, Header oder Footer.
Summary & Key Takeaways
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Die Diskussion behandelt die Vor- und Nachteile von dynamischen und statischen URLs. Dynamische URLs mit Parametern sind oft weniger fehleranfällig und einfacher zu handhaben, während statische URLs keinen klaren Ranking-Vorteil bieten.
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404-Fehlerseiten sind ein normaler Bestandteil einer Website und werden von Google nicht negativ bewertet. Sie helfen Google, den Index sauber zu halten und sich auf relevante Inhalte zu konzentrieren.
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Die Umstellung auf den Mobile First Index bedeutet, dass mobile SEO wichtiger wird. Websites sollten sicherstellen, dass ihre mobilen Versionen vollständig optimiert sind, um keine Inhalte zu verlieren.
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